Schlagwort: Yoga

Mit der Leichtigkeit eines Tänzers (Natarajasana)

Frau übt die Yogahaltung natarajasana

In meinen Yogastunden praktiziere ich regelmäßig Natarajasana, eine wunderschöne und zugleich herausfordernde Gleichgewichtshaltung. Wie bei vielen anderen Haltungen auch, steckt in dieser Asana mehr, als man beim Üben denkt. Yogahaltungen beantworten mehr als nur die Fragen nach Kraft, Beweglichkeit und Balance. Oft tragen sie eine ganze Geschichte und Mythen in sich, die Jahrhunderte überdauert haben.

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Yoga Nidra: Der Sweet Spot zur Transformation

Entspannung

Die Tiefenentspannung bildet den krönenden Abschluss jeder Yoga-Session und Yoga Nidra ist eine spezielle Form, die einem klar strukturierten Protokoll mit ganz konkreten Elementen folgt. 

Yoga Nidra kann jedoch weit mehr, als man einer Entspannungsübung im Allgemeinen zutraut. Neurowissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass der Zustand zwischen Schlaf und Wachsein, der bei Yoga Nidra im Mittelpunkt steht, eine Art kognitiver Sweet Spot ist. In diesem Zustand können sich durch Wiederholung und innere Ausrichtung hilfreiche Einstellungen und Verhaltensmuster leichter einprägen als im normalen Alltagsmodus.

Yoga Nidra führt in diesen Sweet Spot und kann zu einem kraftvollen Beschleuniger der eigenen Entwicklung werden – besonders dann, wenn man sie gezielt und regelmäßig anwendet.

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Liebe, Verlust und Befreiung – mein Yogablick das Buch „All the Way to the River“ und Sucht

Buch "All the way to the river" von Elizabeth Gilbert und Text

Gestern habe ich das Buch „All the way to the river“ von Elizabeth Gilbert  zu Ende gelesen. Es wirkt noch immer nach und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt.

Heute möchte ich drei Themen aus dieser Geschichte aufgreifen (no spoiler), weil ich denke, dass sie uns alle betreffen – Liebe, Verlust und Befreiung! Und ich werde den Zusammenhang zu Sucht und Yoga aufgreifen, denn ich finde, dass all diese Themen auf magische Weise zusammengehören.

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In welcher Phase steckst du gerade (fest)?

Platz mit Buddha-Figur, Trommel, Klangschale und Yogamatte

Anfang des Jahres habe ich mir vorgenommen, neben der körperlichen Yogapraxis den alten Yogaschriften wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Genauer gesagt, studiere ich täglich ein Yogasutra von Patanjali und vergleiche die Interpretationen von vier bekannten Yogis (Iyengar, Bretz, Skuban und Karambelkar).

Dabei bin ich auf ein sehr spannendes System gestoßen, das ich heute mit dir teilen möchte. Am Ende gibt es noch ein passendes Zitat von Einstein, das zeigt, dass die Yogaphilosophie dahinter gar nicht so exotisch ist, wie manche denken. 

Es geht um Lebensziele und Lebensphasen.

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Kurswechsel – Zwischen Leben und Tod

Manchmal erscheint das Leben wie ein langer, ruhiger Fluss, und man könnte meinen, es ginge ewig so weiter. Doch jeder weiß aus eigener Erfahrung oder aus der Beobachtung anderer, dass irgendwann Wolken aufziehen und die Strömung gefährlich wird. Spätestens wenn ein Leben zu Ende geht, ist der Tod plötzlich allgegenwärtig.

Obwohl es sich in vielerlei Hinsicht lohnt, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen, tut es kaum jemand. Und so traf es auch mich mit voller Wucht, als meine Mom am 7. April nach kurzer Krankheit völlig unerwartet verstarb.

In diesem Blog soll es jedoch nicht um die Trauer gehen, die darauf folgte, sondern um ein Gefühl, das sich parallel entwickelt hat – die tiefe Wertschätzung für das eigene Leben. Seit dem Tod meiner Mom ertappe mich immer wieder bei dem Gedanken, mein Leben neu justieren zu wollen und frage mich, warum ich es nicht schon viel früher getan habe.

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Fastenzeit – Verzicht mit Gewinn

Frau sitzt nachdenklich auf einem Felsen und hat eine Tasse mit Tee in der Hand.

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit und ich habe mir dieses Jahr eine Sache ausgesucht, die dringend notwendig ist und die vielleicht auch dein Leben erleichtern kann.

Ich werde morgens auf „Medien” verzichten! Das bedeutet: keine Nachrichten und keine Social-Media-Berieselung – mindestens bis zum Frühstück. Damit mir das leichter fällt, schaffe ich einen wertvollen Ersatz für diese Zeit, der mir dabei helfen soll, diese Ausrichtung im Laufe des Tages beizubehalten.

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Gunas – Schlüssel zur Zufriedenheit (Santosha)

In meinen Yogastunden zitiere ich oft Verse aus den Yoga-Sutras von Patanjali und versuche, diese 2000 Jahre alten Weisheiten in die heutige Zeit zu transportieren. Dabei bin ich immer wieder überrascht, wie zeitlos und hilfreich sie gerade in schwierigen Zeiten sein können. Zufriedenheit (Santosha) ist ein wichtiges Thema für alle Menschen und bei Patanjali gibt es dazu viel zu entdecken.

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Yoga – Halt finden in bewegten Zeiten

Frau übt die Yogahaltung natarajasana

Das aktuelle Monatsthema in meinen Yogastunden lautet „Wurzeln“, was wunderbar in den Januar passt, aber auch in jedem anderen Monat von Bedeutung sein kann. Wie kann mit Yoga Halt finden – auch in wilden Zeiten?

Ich war selbst überrascht, wie vielfältig dieses Thema ist und wie wertvoll es ist, sich ihm über einen längeren Zeitraum zu widmen – denn unsere Aufmerksamkeit folgt dem, womit wir uns intensiv beschäftigen.

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Winterblues

Mann hält die Hände vor das Gesicht.

Obwohl man im Januar schon die länger werdenden Tage spürt, fühlt sich der Übergang zur helleren Zeit noch zäh und schleichend an, da er nicht linear verläuft. Daher müssen wir uns noch ein wenig in Geduld üben, was vielen nicht leichtfällt. Vor allem denjenigen, die unter dem Winterblues leiden. Zum Glück gibt es bewährte Wege, um aktiv dagegen vorzugehen.

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