Kleine Zeitinseln im Alltag

Photo by Gabriele Andler

Sicher kennst du diese Tage, an denen alles zu viel wird und das Bedürfnis wächst, wieder ans Meer zu fahren, oder in die Berge. So schön es auch wäre, können wir dem Bedürfnis nicht jedes Mal nachgehen. Zeitinseln jedoch sind immer machbar.

Kurze Achtsamkeitsübungen helfen uns, kleine Zeitinseln im Alltag zu schaffen und die Aufmerksamkeit immer wieder neu zu zentrieren. Dadurch schaffen wir oft den erwünschten Perspektivenwechsel und kommen auf neue Ideen.

Wir können z.B. unserem Atem lauschen, den Körper wahrnehmen oder auf Empfindungen und Gedanken achten. Schaffen wir uns kleine Zeitinseln, haben wir die Chance, mental und emotional zur Ruhe zu kommen und wieder aufzutanken. 

Hier ein Beispiel für eine Achtsamkeitsübung mit Fokus auf den Atem:

Lenke deine Aufmerksamkeit auf die Bewegung, die der Atem im Bauchraum hervorruft, ohne diesen zu verändern. Führe 10 Atemzüge fort und lass dich nicht von Gedanken ablenken. Sie kommen und gehen, so wie der Atem kommt und geht.

Achtsamkeitsübungen können gut im Alltag eingesetzt werden.

Sie helfen dabei, sich im richtigen Moment zu entspannen, zu zentrieren oder zu fokussieren – je nachdem, was gerade gebraucht wird.

Wenn du eine Übung regelmäßig wiederholst, wird sich der Körper den Weg zur inneren Ruhe merken. Nach einer Weile wirst du feststellen, wie schnell und tief die Übung funktionieren kann – natürlich immer in Abhängigkeit vom Grad der Unruhe und Ablenkung.

Du kannst sie zur Einstimmung auf einen wichtigen Termin nutzen, vor einer Telefonkonferenz, zur Sammlung nach einem Streit, zum Innehalten, bevor ein Streit entsteht, oder einfach nur als Zeitinsel im Alltag. Die Anwendungsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt.

attention.rocks

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