Nicht jeder Tag ist gut, aber es gibt jeden Tag etwas Gutes.

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Es gibt viele Tipps, um die aktuellen Herausforderungen besser bewältigen zu können, und wir können zurzeit jeden Ansatz gut gebrauchen. Für manche mag Dankbarkeit ein „alter Hut“ sein, aber lasst euch nicht täuschen.

Die folgende Übung hat es in sich und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es lohnt sich, gerade jetzt diesen scheinbar „alten Hut“ aus der Ecke hervorzuholen und wieder in Form zu bringen. 

Das positive Gefühl der Dankbarkeit

Positive Gefühle können nicht zeitgleich mit negativen Gefühlen gespürt werden und in sorgenvollen Zeiten ist es wichtig, eine emotionale Balance herzustellen, um sich von negativen Dingen nicht gänzlich runterziehen zu lassen. Und dabei geht es nicht darum wegzuschauen, sondern auch das Gute zu sehen.

Dankbarkeit kann unglaublich viel Kraft, Widerstandsfähigkeit und Freude erzeugen, wenn wir sie bewusst erleben. In dem Moment, in dem wir Dankbarkeit empfinden, konzentrieren wir uns automatisch auf das, was wir haben, statt auf das was wir nicht haben. Wir nehmen in einem Zustand der Achtsamkeit das ganze Bild wahr und darin ist nicht nur der Mangel sondern auch die Fülle vorhanden.

Fülle statt Mangel

Wenn wir den Fokus auf die Dinge richten, für die wir dankbar sind, verbinden wir uns mit der Fülle statt dem Mangel, empfinden Freude statt Unmut, reagieren mit Großzügigkeit statt mit Eifersucht oder Neid. Es müssen nicht immer die großen Dinge sein, auf die wir dankbar blicken dürfen. Es kann schon der Duft des ersten Kaffees/Tees am Morgen sein.

Oprah Winfrey, eine der erfolgreichsten amerikanischen Talkmaster aller Zeiten, hat in einem Interview einen Satz gesagt, der es auf den Punkt bringt.

„Egal, was gerade in deinem Leben vorgeht. Wenn du dich darauf konzentrierst, was du hast, wirst du letztlich immer mehr haben als zuvor. Wenn du dich darauf konzentrierst, was du nicht hast, wirst du nie, nie, nie genug haben.“

Oprah Winfrey

Positive Psychologie

Wer sich nicht alleine auf die Erfahrung einer Talkmasterin verlassen möchte, lässt sich vielleicht von Dr. Martin Seligmann (Begründer der positiven Psychologie) und seiner Forschung überzeugen. In einer Studie mit knapp 600 Probanden wurde untersucht, welche Maßnahmen eine Steigerung des Glücks bewirken können. Es gab 2 erfolgreiche Maßnahmen. Die erste Maßnahme war das tägliche Aufschreiben von schönen Augenblicken und die zweite war jeden Tag schriftlich festzuhalten, wofür man dankbar ist.

Erfolgreiche Maßnahmen für mehr Glück

Diese Praxis wird morgens und abends nur 1-2 Minuten in Anspruch nehmen und mit großer Wahrscheinlichkeit Freude machen.

  1. Morgenroutine: Schreibe 3 Dinge auf, für die du dankbar bist
  2. Abendroutine: Schreibe 3 Momente auf, die an diesem Tag schön waren

Vielleicht beobachtest du nach einer Weile, dass du tagsüber schon Ausschau hältst, um dich abends besser an das Schöne erinnern zu können. Und dann schau, wie die Praxis deinen Fokus verändert.

Formale Praxis um Dankbarkeit zu üben

Es gibt auch eine formale Praxis, um Dankbarkeit zu üben – eine Meditation, die schon sehr alt und in allen Kulturkreisen zu Hause ist. Wenn du magst, kannst du diese kurze 3 Minuten-Meditation testen, die ich für ein Achtsamkeits-Programm aufgenommen habe. 

Und wer noch ein bisschen weiterlesen will, für den habe ich auf der Seite der TK noch einen schönen Artikel mit weiteren Übungen gefunden.

Viel Freude beim Üben!

Bleib in deiner Mitte! 

attention.rocks

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